Planen Sie Ihre Gesellschaft in Singapur in rund zwei Minuten.
Beantworten Sie sieben kurze Fragen zu Ihrem Vorhaben. Der Planer zeigt Ihnen sofort die passende Struktur, die nötigen Genehmigungen, einen typischen Zeitplan, die Behördengebühren und Ihre steuerliche Situation.
-
Die passende Struktur
Tochtergesellschaft, Zweigniederlassung oder Repräsentanz, mit Begründung.
-
Ihr kritischer Pfad
Director, Arbeitsgenehmigungen, Bankkonto und Lizenzen, Woche für Woche.
-
Ihre steuerliche Lage
Welche Steuerbefreiung greift und was den Zugang zu Doppelbesteuerungsabkommen bestimmt.
Strukturen im Vergleich
Tochtergesellschaft, Zweigniederlassung oder Repräsentanz?
Ausländische Unternehmen haben drei Wege, sich in Singapur niederzulassen. Die meisten wählen eine Private Limited Company, doch auch die anderen beiden haben ihren Platz. Der Planer oben wägt diese Unterschiede für Sie ab.
| Private Limited Company | Zweigniederlassung | Repräsentanz | |
|---|---|---|---|
| Rechtsform | Eigene singapurische Gesellschaft | Teil der ausländischen Mutter | Keine eigene Rechtspersönlichkeit |
| Verträge und Umsatz | Ja | Ja | Nein |
| Haftung | Auf das eingesetzte Kapital beschränkt | Mutter haftet voll | Liegt bei der Mutter |
| Ansässige Organperson | Mindestens ein ansässiger Director | Mindestens ein ansässiger Authorised Representative | Nicht erforderlich; weniger als fünf Mitarbeitende |
| Start-up Tax Exemption | Möglich, wenn die Gesellschafterbedingungen erfüllt sind | Nicht möglich | Nicht anwendbar |
| Registriert bei | ACRA | ACRA | Enterprise Singapore |
| Dauer | Unbefristet | Unbefristet | Jeweils ein Jahr, höchstens drei Jahre |
| Behördengebühr | 315 S$ | 315 S$ | 200 S$ pro Jahr |
Häufige Fragen
Darf ein ausländisches Unternehmen 100 Prozent einer singapurischen Gesellschaft halten?
Ja. Singapur beschränkt ausländische Beteiligungen an einer Private Limited Company nicht. Die Ansässigkeitspflicht gilt für Directors: Mindestens ein Director muss seinen gewöhnlichen Aufenthalt in Singapur haben. Fehlt eine geeignete Person, übernimmt ein Nominee Director diese Rolle.
Was unterscheidet eine Tochtergesellschaft von einer Zweigniederlassung in Singapur?
Eine Tochtergesellschaft ist eine eigene singapurische Gesellschaft: Die Haftung bleibt in Singapur, sie kann in Singapur steuerlich ansässig sein und Steuerbefreiungen nutzen. Eine Zweigniederlassung ist Teil der ausländischen Mutter: Die Mutter haftet voll für ihre Schulden, die Zweigniederlassung ist meist nicht steuerlich ansässig und kann die Start-up Tax Exemption nicht nutzen.
Wann ist eine Repräsentanz sinnvoll?
Wenn Sie für Marktforschung und Kontaktpflege vor Ort sein möchten, ohne Geschäfte zu machen. Eine Repräsentanz darf keine Verträge schließen und keinen Umsatz erzielen. Sie wird bei Enterprise Singapore für jeweils ein Jahr registriert, höchstens drei Jahre, und die Mutter braucht einen Umsatz von über 250.000 US$ sowie mindestens drei Jahre Geschäftstätigkeit.
Kann ich als Director meiner neuen Gesellschaft nach Singapur umziehen?
Ja, mit einem Employment Pass, den die singapurische Gesellschaft beantragt. Da die Gesellschaft dafür bereits existieren muss und für ihre Gründung einen ansässigen Director braucht, bestellen die meisten Gründer einen Interims-Nominee-Director, der zurücktritt, sobald der Pass erteilt ist.
Erhält eine singapurische Tochtergesellschaft die Start-up Tax Exemption?
Meist nicht, wenn sie vollständig einer ausländischen Gesellschaft gehört. Die Befreiung setzt voraus, dass mindestens eine natürliche Person 10 Prozent oder mehr der Anteile hält. Tochtergesellschaften, die allein einer Muttergesellschaft gehören, erhalten stattdessen die Partial Tax Exemption.
Besprechen Sie Ihre Pläne mit einem erfahrenen Berater.
Ein Erstgespräch kostet nichts und verpflichtet Sie zu nichts. Sie sprechen direkt mit der Geschäftsleitung, nicht mit einem Vertriebsteam.