Meridium bei „Behind Closed Doors with JETCO“ der CanCham
Geschäftsführer David Stepat nahm an einem Lunch auf Einladung teil, den das Johor Economic, Tourism and Cultural Office gemeinsam mit der Kanadischen Handelskammer in Singapur ausrichtete. Eine hochrangige Delegation aus Johor sprach dort mit Unternehmensvertretern über Chancen in der Johor-Singapore Special Economic Zone.

Meridium-Geschäftsführer David Stepat nahm am 1. Oktober 2026 an „Behind Closed Doors with JETCO“ teil, einem Lunch auf Einladung im Four Seasons Hotel Singapore. Gastgeber war das Johor Economic, Tourism and Cultural Office (JETCO), die Vertretung der Landesregierung von Johor in Singapur, gemeinsam mit der Kanadischen Handelskammer in Singapur (Canadian Chamber of Commerce in Singapore, CanCham). Ein kleiner Kreis von CanCham-Mitgliedern und Gästen traf dort auf eine hochrangige Delegation aus Johor, um Investitions-, Expansions- und Partnerschaftsmöglichkeiten in der Johor-Singapore Special Economic Zone (JS-SEZ) auszuloten.
Eine hochrangige Delegation aus Johor
Nach der Begrüßung durch Marlene Han, Gründungspräsidentin der CanCham, hielt JETCO-Vorsitzender Dato’ Hasni Mohammad die Eröffnungsrede und stellte die Delegation aus Johor vor. Zu ihr gehörten die Hochkommissarin Malaysias in Singapur, I.E. Datin Paduka Anizan Siti Hajjar Adnin, YB Lee Ting Han, Vorsitzender des Ausschusses der Landesregierung von Johor für Investitionen, Handel, Verbraucherangelegenheiten und Personal, sowie leitende Vertreter von Invest Johor, der Malaysian Investment Development Authority (MIDA), des malaysischen Ministeriums für Investitionen, Handel und Industrie, des Invest Malaysia Facilitation Centre Johor (IMFC-J) und der Universiti Teknologi Malaysia.
Vor dem Mittagessen stellten die CanCham-Gäste ihre Unternehmen kurz vor, zum Abschluss folgte eine offene Fragerunde. Das vertrauliche Format bot die Gelegenheit, Fragen direkt an die Verantwortlichen zu richten, die Investitionen in Johor anwerben und begleiten.
Warum die JS-SEZ für Unternehmen in Singapur relevant ist
Singapur und Malaysia unterzeichneten das Abkommen zur Gründung der JS-SEZ am 7. Januar 2025. Die Zone umfasst neun Schwerpunktgebiete im Süden Johors, darunter die Uferzone von Johor Bahru, Iskandar Puteri, Tanjung Pelepas, Senai-Skudai und Pengerang. Ziel sind 50 Projekte in den ersten fünf Jahren und 100 innerhalb von zehn Jahren. Zu den Anreizen, die Malaysia für die Zone bietet, gehören:
- Ein Sondersteuersatz von 5 % auf Unternehmensgewinne für bis zu 15 Jahre für Unternehmen, die neu in wachstumsstarke und wertschöpfungsintensive Aktivitäten in der Zone investieren.
- Ein ermäßigter Einkommensteuersatz von 15 % für bis zu 10 Jahre für qualifizierte Fachkräfte (Knowledge Workers), die in der Zone beschäftigt sind.
- IMFC-J, eine Anlaufstelle, die die Genehmigungen und Lizenzen beschleunigen soll, die ausländische Unternehmen in Johor benötigen.
Auch der Grenzverkehr wird bald einfacher: Der RTS Link, eine Bahnverbindung zwischen Bukit Chagar in Johor Bahru und Woodlands North in Singapur, soll 2027 den Personenverkehr aufnehmen.
Für die ausländischen Unternehmen, mit denen Meridium arbeitet, wird die JS-SEZ damit zu einer echten Option für die Regionalplanung: Hauptsitz-, Management- und Treasury-Funktionen in Singapur, Fertigung, operative Einheiten oder Support-Teams auf der anderen Seite des Causeway. Damit das funktioniert, müssen die Details stimmen: wie die beiden Gesellschaften gehalten werden und miteinander abrechnen, wo Mitarbeitende angestellt sind und wie jede Gesellschaft auf ihrer Seite der Grenze die Vorschriften einhält.
„Johor und Singapur werden zunehmend als eine gemeinsame Wirtschaftsregion geplant, und die JS-SEZ gibt dieser Idee einen konkreten Rahmen. Die Delegation aus Johor direkt zu hören und den Verantwortlichen vor Ort praktische Fragen stellen zu können, war äußerst wertvoll. Für die ausländischen Unternehmen, mit denen wir arbeiten, liegt die Chance in der Kombination: Singapur für Regionalzentrale, Governance und Zugang zu Kapital, Johor für Flächen, Fachkräfte und niedrigere Betriebskosten. Das funktioniert aber nur, wenn die Struktur dahinter vom ersten Tag an sauber aufgesetzt ist. Unser Dank gilt JETCO und der CanCham, die die richtigen Leute an einen Tisch gebracht haben.“
David Stepat, Geschäftsführer, Meridium
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Quellen für die Angaben zur JS-SEZ: Singapore Economic Development Board, Malaysian Investment Development Authority (MIDA) und Land Transport Authority.
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